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In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

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Artox67
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von Artox67 » Do 22. Aug 2019, 16:43

ufish hat geschrieben:
Mi 21. Aug 2019, 21:38
Von der Rechtslage habe ich keine Ahnung. Ich denke aber dass es mit Sicherheit kein guter Stil ist und würde stattdessen auf den betreffenden Artikel verlinken. Grund hierfür: Ich würde mich nicht dem Verdacht aussetzen, durch kleinere Manipulationen am Text den Inhalt in meinem Sinne verändert zu haben.

Gruß Uwe
Da stimme ich Uwe voll umfänglich zu. der Stil ist sehr fragwürdig (Wir wissen aber ja um wen es geht) aber eine Rechtsverletzung stellt ein Zitat nicht dar, solange die Quelle klar gekennzeichnet ist.

Cheers
Artox

Christian Bahr
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von Christian Bahr » Do 22. Aug 2019, 19:44

Hi Agi.

Zu dem Thema und zur Kausa "Werter Herr" hätte ich auch noch ein paar Anmerkungen.

Viele Grüße
Christian

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Agi
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von Agi » Do 22. Aug 2019, 20:55

Ja... okay... zum Thema Voll-Zitat und rechtens und so, da wollte ich nur mal gern wissen, wie das so ist. Ich beabsichtige nicht, wegen sowas irgendwelche Schritte einzuleiten.

Mir geht es hier im Ganzen auch nicht darum, den werten Herren nun schlecht zu reden (ich mag ihn ja, auch wenn er mich offensichtlich hasst) sondern lediglich darum, meine Haltung in der ganzen Sache mal ungestört erklären zu können. Der für mich wesentlichste Punkt ist auch nicht das besagte Verhalten sondern die Tatsache, dass man ihn vielerorts hat gewähren lassen - bei allem Verständnis für Forenbetreiber meinerseits kann es ja auch nicht sein, dass bestimmte Leute (und da gibt es durchaus noch andere) einfach machen können, was sie wollen und andere haben sich das gefallen zu lassen. Es ist durchaus von Bedeutung, wer soetwas angefangen hat, wer zuerst persönlich geworden ist und den anderen angegriffen hat, mit der simplen Formel 'zu einem Streit gehören immer zwei' ist es da meiner Ansicht nach nicht getan.

Streichholz
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von Streichholz » Fr 23. Aug 2019, 13:03

Ach Anna :). Besagter Herr macht das mit vielen Nutzern, die ihm nicht in den Kram passen. Da werden auch schon bei so manchen News Seiten Blödsinn über andere verzapft und teils namentlich angegriffen.

Vorkommen tuts mir manchmal, wie ein kleiner Hund. Kläfft und bellt recht gerne, aber für voll nehmen kann ich das auch nicht. Zumal jede Erklärung oder Richtigstellung abprallt wie ein Gummiball an einer Wand. Da ist auch jede Energie, die man da reinsteckt, eigentlich verschwendet.

Ich hoffe nur, dass wenn man ihn ignoriert, er das Interesse am bellen und kläffen verliert. Aber so lange er Aufmerksamkeit bekommt, wird das wohl so weiter gehen.

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Agi
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von Agi » Fr 23. Aug 2019, 13:46

Das ganze soll jetzt hier auch kein Lästerthread über den besagten Nutzer werden - das ginge auch am Thema vorbei, denn mir geht es im wesentlichen um den allgemeinen Umgang innerhalb der Community, der sich aber sehr gut an den Konflikten mit eben diesem Nutzer zeigt.

Was mich wirklich stört ist, dass viele Leute scheinbar kein Problem damit haben, dass manche sich respektlos verhalten, aber ein ganz großes, wenn sich andere das nicht gefallen lassen und versuchen das auszudiskutieren. Es ist ja zB oft so, dass ein beliebiger User oftmals ungestraft einen anderen persönlich anmachen kann und da schert sich dann erstmal niemand drum, weder Admins noch andere Nutzer. Erst wenn das Opfer sich zur Wehr setzt und es dahingehend zu einem Streit kommt, werden sie alle aktiv, da werden dann (nach Aussagen mancher Admins) massenhaft PNs an den Admins geschickt von unbeteiligten Nutzern, denen der Streit (teils aber auch harte, aber prinzipiell sachliche Diskussionen) dann anscheinend auf die Nerven geht, die aber offensichtlich kein Problem damit haben, wenn andere verunglimpft werden.

Ich habe mich auch schon von anderen Nutzern und teils Admins in Foren respektlos behandeln lassen müssen einfach weil denen meine Meinung oder mein Versuch etwas zu erklären nicht passte. Ebenso neigen manche Nutzer dazu auszuflippen, wenn ihnen eine andere Meinung nicht passt und man die Unverschämtheit besitzt, seine Meinung ausführlich zu erklären - dann bist du schnell der Schlaumeier, der alles besser weiß und kannst dir bei jeder Gelegenheit einen Spruch dahingehend anhören. Wo ist da eigentlich das Problem? Wenn ich daneben liege sollte es doch kein Problem sein, das sachlich anhand von Argumenten oder Belegen klar aufzuzeigen. Und dann spielt da oft noch die Sim-Plattform eine Rolle... als XP-Nutzer kannst du eigentlich gar nichts mehr sagen ohne gleich eine Missionarshaltung unterstellt zu bekommen, wenn aber Nutzer anderer Plattformen regelmäßig falsche Behauptungen über XP aufstellen ist das anscheinend vollkommen in Ordnung.

Hier läuft meiner Ansicht nach ganz gehörig etwas falsch.

Christian Bahr
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von Christian Bahr » Sa 24. Aug 2019, 10:34

Also wenn es so ist, dass hier Beiträge erst vom Admin freigeschaltet werden wenn sie als unproblematisch eingestuft werden, dann war dies mein letzter Kommentar.

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Agi
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von Agi » Sa 24. Aug 2019, 13:28

Das ist in der Blog-Rubrik (und ein paar anderen, die nicht direkt zur Diskussion gedacht sind) der Fall, da muss ich alles freischalten - in den Foren Support und General Discussion können angemeldete User ohne Moderation posten, da wird nicht vormoderiert.

Das sollte aber auch in der Blog-Rubrik jetzt eigentlich kein Problem sein, ich hab auch bisher keine Kommentare zurückgehalten und alles freigeschaltet.

almdudler
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von almdudler » Do 5. Sep 2019, 21:27

Agi hat geschrieben:
Mi 21. Aug 2019, 14:57
Was mir auch noch eingefallen ist:

Allgemeine Frage: Ist es eigentlich rechtlich erlaubt, vollständige Artikel meinerseits, die ich hier auf meiner Seite veröffentliche, komplett zu übernehmen und als Voll-Zitat in seinem eigenen Forum zu veröffentlichen?
Hi Agi,

ich misch mich hier nur sehr ungerne ein, aber vielleicht kann ich Dir bei der Beruhigung helfen.

Natürlich ist das Zitieren erlaubt, wenn der Sachverhalt authentisch und identisch ist.
Es gibt keine Rechtssprechung diesbezüglich.
Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, und die Freiheit, Debatten oder Konflikte auszutragen, sind
demokratische Grundrechte.

Demgegenüber stehen die Persönlichkeitsrechte der Teilnehmer.

2 Dinge beachten:

Eskalation führt nie zu Lösungen, und es gibt keine Gewinner.
Wort-Konflikte im Internet sind auf höchstem Niveau zu halten, das braucht Übung und Erfahrung.

Wer auch immer mit-liest, macht sich seine eigene Meinung.
Mit der Austragung von Debatten im öffentlichen Raum (dazu gehört das Internet) sprichst Du
die dritte Person an, also die Juroren, deren Gutachen Du erlangen willst mit der Konfliktaustragung.
Gewinner ist vermeintlich der- bzw. diejenige, deren Beiträge am meisten Zustimmung erlangen.

Wenn eines der genannten Rechte verletzt wird, dann gilt auch fürs Internet: Mögliches Strafverfahren.

Während Staatsanwaltschaft lediglich ermittelt und sammelt, bleibt letztendlich dem Gericht vorbehalten,
die Schwere der Verletzung zu bewerten.

Die Replikation von ganzen Artikeln ist dann erlaubt, wenn die Präsentation derer nicht eben versucht,
die andere Partei blosszustellen oder zu verletzen.

Aber. Wo kein Kläger da kein Richter.

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Agi
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von Agi » Do 5. Sep 2019, 21:46

Da die ganze Sache mittlerweile in Gänze geklärt ist gehe ich da jetzt nicht weiter drauf ein und stelle hier nur ein paar Misverständnisse richtig:
almdudler hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 21:27
Eskalation führt nie zu Lösungen, und es gibt keine Gewinner.
Wort-Konflikte im Internet sind auf höchstem Niveau zu halten, das braucht Übung und Erfahrung.
Da bin ich ganz anderer Ansicht bzw. meine persönlichen Erfahrungen zeigen in eine ganz andere Richtung. Je nachdem, wie dein Gegenüber an die Sache herangeht kannst du dir unter Umständen die Dinge letztlich entweder gefallen lassen oder dich zur Wehr setzen, was dann wahrscheinlich nicht mehr das ist, was man 'höchstes Niveau' nennen würde.


almdudler hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 21:27
Mit der Austragung von Debatten im öffentlichen Raum (dazu gehört das Internet) sprichst Du
die dritte Person an, also die Juroren, deren Gutachen Du erlangen willst mit der Konfliktaustragung.
Gewinner ist vermeintlich der- bzw. diejenige, deren Beiträge am meisten Zustimmung erlangen.
Das trifft auf mich nicht sonderlich zu - sicher freue ich mich über Zustimmung aber ich führe keine Gespräche oder Diskussionen um mich beliebt zu machen sondern vertrete meinen Standpunkt, ob der anderen gefällt oder nicht ist da unerheblich. Eine wie auch immer gearteten Mehrheit hinterherzurennen war noch nie meine Stärke und ich habe nicht vor, daran etwas zu ändern... die Mehrheit liegt letztlich doch sehr oft weit daneben, schon allein weil das Befolgen der Gruppenzwänge eine Mehrheitsmeinung erzeugt, die man als den kleinsten gemeinsamen Nenner bezeichnen könnte, was mit der Realität dann nicht mehr viel zu tun hat.

almdudler
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Re: In eigener Sache - Umgangsform in deutschen FS-Foren

Beitrag von almdudler » Fr 6. Sep 2019, 22:51

Tja, Deine Frage richtete sich nach der rechtlichen Regelung, die habe ich beantwortet.
Da gibts keine Meinungen oder Gegenmeinungen.

Viellicht interessiert Dich im Zusammenhang mit der Rechtslage noch für die sogenannte
"Section 230", die jegliche Inhalte zur personlichen Verantwortung des Schreibers macht,
und die Platformen, auf denen sie publiziert werden, nicht haftbar macht.

Desweiteren gilt die Rechtslage des jeweiligen Klage-Orts, der Gerichtsstand.
Die Auslegung obliegt dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Dieser kann verändert
werden, entweder geografisch oder instanzlich hirarchisch, also vom Bezirksgericht
bis zum Bundesgericht und weiter nach Den Haag.

Ich kenne den genauen Hintergrund Deines Konflikts nicht, aber wie gesagt, Du
kannst davon ausgehen, dass Online-Verhalten identisch behandelt wird vor dem Gesetz
wie dasjenige im realen Leben, wobei der Aggressivere meist verliert und bestraft wird.

Die Anonymität der Teilnehmer wie auch die grenzübergreifenden Plattformen,
verhindern dass das öffentliche Recht angewendet wird. Also braucht es konkret
einen Kläger, der bestimmt, ob eine geografisch relevante Strafanzeige erfolgt.
Dann geht es Zivilrechtlich weiter.

Es gibt 2 Möglichkeiten: Du trägst Deinen Konflikt mit Wortgefechten aus, wobei Vorsicht geboten ist.
Zweite Möglichkeit ist ein offizielles online Statement (1 mal), dass eine ausführliche Richtigstellung publiziert.
Nach dieser wird kein Kommentar mehr abgegeben.
Wenn Dein Gegenüber eine Verfehlung Deinerseits als Anzeigegrund nutzt, dann hast Du ziemlich viel Arbeit
für die nachsten paar Jahre, denn so lange dauern Zivilverfahren.

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